Posts tagged: PR

Vom “richtigen” Umgang mit Twitter und Facebook

Während der “Qualitätsjournalismus” den Sozialen Medien oft noch verhalten gegenübersteht, Wie Facebook uns süchtig macht.befaßt sich ausgerechnet die Boulevardpresse intensiv mit Facebook & Co und hievt das Thema gelegentlich sogar aufs Titelblatt — wenn auch mit den üblichen Radauthemen, beispielsweise in der Hamburger Morgenpost mit “Facebook: Wie gefährlich ist das Netzwerk wirklich?”.

Wie Facebook uns süchtig macht (Quelle: Hamburger Morgenpost, 14.2.2012 via Meedia)

Dort findet dann die “Auseinandersetzung” statt, die bei vielen Eltern, Lehrern und Medienleuten anscheinend noch nicht angekommen ist — und so bekommt das Thema den Beigeschmack, den Multiplikatoren wie W. Schneider auch im Jahr 2012 noch zu herablassenden Äußerungen gegenüber “online” veranlassen.

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Der Online-Wolf im Schafspelz

Die Bescheidwisser” — so überschreibt Peter Schumacher, Professor für Journalistik an der Hochschule Darmstadt, seine Rezension zu dem Update von Wolf Schneiders Klassiker “Das neue Handbuch des Journalismus und des Online-Journalismus“. Diese Rezension wäre hier im Blog nicht weiter zu erwähnen, würde sie nicht zeigen, wie Wolf Schneider bedauerlicherweise in die Kerbe “das böse Internet” schlägt — und das von einem Journalisten, von dem man in der Regel mehr erwarten kann. Wie in der o. g. und anderen Rezensionen dargelegt, scheint “Online-Journalismus” nur als Buzzword zur Vortäuschung von Aktualität aufgenommen worden zu sein, denn von Sachlichkeit und Anleitung zum “richtigen” journalistischen Umgang damit, kann wohl keine Rede sein.

Twitter ist für mich einfach nur dumm und die Menschen, die das nutzen, sind für mich Idioten.

Trigema: Twitter ist für mich einfach nur dumm und die Menschen, die das nutzen, sind für mich Idioten. (Quelle: Innovativ-in, 4.5.2010)

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Pressestelle: Meldung.

Für Pressearbeit braucht man keine Fachleute, das kann “irgendjemand” so nebenbei machen. Das hat sich wohl ein Unternehmen gedacht, von dem ich diese Woche folgende aufschlußreiche E-Mail bekomme — Absender “Pressestelle”, Betreff “Meldung”.

Meldung von der Pressestelle

Pressestelle: Meldung.

Allzu oft vergißt der Absender, wenigstens ein bißchen auf die Bedürfnisse des Empfängers zu achten, gerade im Bereich der Pressearbeit (wie z. B. für die Weiterbearbeitung unpraktische PDFs — aber das Corporate Design geht ja vor).

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Expertenstudie zum Einsatz von Apps als Marketingtool

[PM] Marketagent.com, eines der nach eigenen Angaben führenden Online-Full-Service-Marktforschungsinstitute im deutschsprachigen Raum, hat im Monat Mai 2011 rund 400 Kommunikationsexperten aus den Bereichen Medien, Marketing/PR und Werbung aus Deutschland und Österreich zum Thema App-Marketing befragt. Dabei ging es um die Bedeutung der mobilen Anwendungen heute und morgen, um mögliche Einsatzbereiche von Apps als Kommunikationsmaßnahme der großen werbetreibenden Unternehmen, aber auch um die Frage, ob entsprechende Konzepte wohl besser von externen Anbietern oder in Eigenverantwortung entwickelt werden und was wohl die wichtigsten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Marketing mit den kleinen Programmen sind.

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Journalistenumfrage: “Apps” sind keine Heilsbringer.

[PM] Knapp zwei Drittel aller Journalisten bezweifeln, dass Apps für iPhone, iPad und andere Tablet-PCs das Potenzial haben, die Umsatzverluste im Printgeschäft auszugleichen. Paid Content ist noch immer im Gespräch: Für die einen haben Bezahlinhalte im Netz ihre besten Zeiten noch vor sich, für die anderen wird es “immer ein Nischenprodukt” bleiben. Der Abbau fester Redakteure in den Redaktionen macht Journalismus heute durchlässiger für PR. Das hat eine neue Umfrage der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor ergeben. Knapp 700 Journalisten haben an der Untersuchung teilgenommen.

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Social Media größte Herausforderung für Pressesprecher und PR-Fachleute

[PM] Knapp zwei Drittel aller Kommunikationsfachleute sehen in Social Media noch immer die größte Herausforderung für die Branche. Danach folgen die personelle Ausdünnung in den Redaktionen und der Druck, Erfolgsnachweise zu liefern. Facebook, Twitter und XING sind zwar weit verbreitet, aber ein Drittel der Unternehmen und ein Viertel der PR-Agenturen ist mit einem offiziellen Account noch gar nicht in sozialen Netzwerken vertreten. Grundsätzlich ist die Stimmung in der PR-Branche gut: Die wenigsten rechnen mit sinkenden Budgets für 2011. — Das ergab die Umfrage “PR-Trendmonitor 2010 – Pressearbeit und PR in einem neuen Medienzeitalter” der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor.

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dpa-Tochter news aktuell baut Reichweite im Web 2.0 aus

[PM] Mit Picasa (http://bit.ly/c8GfHL) und Twitpic (http://bit.ly/cH51M6) hat die dpa-Tochter news aktuell zwei weitere Social Media Plattformen in ihr Verbreitungsnetzwerk aufgenommen. Damit ist das Pressematerial, das news aktuell im Auftrag seiner Kunden verbreitet, jetzt automatisch in mehr als zehn sozialen Netzwerken präsent, darunter Twitter, Facebook, Flickr und YouTube. Zusätzlich bietet jede digitale Pressemappe von news aktuell optimale Verknüpfungen für Texte, Bilder und Videos mit dem Web 2.0.

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Social Media: Unternehmen unternehmen nix.

[PM] Nur ein Drittel der deutschen Unternehmen verfügt über eine Social-Media-Strategie, erläutert “news aktuell”. Gut jede vierte Firma stellt zusätzliche finanzielle Mittel für die Web2.0-Kommunikation bereit. Das ergab die Umfrage “Social Media in Unternehmen” der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor. Mehr als 1.700 Pressesprecher und PR-Fachleute haben sich beteiligt.

Daß ihr Unternehmen bereits über eine Strategie im Web 2.0 verfügt, meinten 32,5 Prozent der befragten Mitarbeiter aus Pressestellen. Gut jeder zweite berichtet zumindest, derzeit an einer Strategie zu arbeiten (52,2 Prozent), während jeder zehnte zugab, sich noch gar nicht mit dem Thema auseinandergesetzt zu haben (10,2 Prozent). Gut jedes zwanzigste Unternehmen will auch in Zukunft von kommunikativen Maßnahmen in sozialen Netzwerken die Finger lassen (4,3 Prozent). Am aktivsten setzten Unternehmen aus dem Dienstleistungsbereich bei der Kommunikation auf das Web 2.0. Von ihnen haben 38 Prozent bereits eine Social-Media-Strategie. Das Schlusslicht bilden Verwaltungen und Verbänden: weniger als ein Viertel von ihnen engagiert sich strategisch bei Twitter, Facebook & Co. (23,6 Prozent).

Unternehmen ohne Social-Media-Strategie

Unternehmen ohne Social-Media-Strategie

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