Meine erste Leica

Wenn sich heute jemand wg. meiner Fotografieleidenschaft Meine erste Leicabeschwert, kann man sich nur an meine Eltern wenden. Ein Foto von ca. 1970 zeigt den Autoren mit einerLeica Meßsucherkamera um den Hals (vermutlich eine M2 oder M3) — und natürlich einem Auto (wir wollen in Sachen Lkw mal nicht so pingelig sein). Das paßt doch gut zur langjährigen Pressearbeit für einen Automobilkonzern.

Meine erste Leica…

Die Leica gehört z. Zt. leider nicht zu meiner Ausrüstung. Einerseits kostet die aktuelle M9 locker 5.500 Euro — selbstverständlich ohne Objektiv. Und das “Happy Shooting”-Hörertreffen im Vorfeld des “Spielzeugladen”-Workshops bringt aber noch eine ernüchternde Erkenntnis: Die digitale M9 ist deutlich größer als eine Vollformatspiegelreflexkamera à la Minolta XD7 und bis auf das Objektiv nur wenig kleiner als meine Canon EOS 50D.

Bei der oft gezeigten Sicht von vorne fällt dies kaum auf, aber bei der Draufsicht. Also nicht wirklich eine kleine, unauffällige Kamera für Straßenfotografie…

Tag der Norddeutschen — heute.

Heute heißt es auf der Hut sein, wenn man nicht ins Fernsehen will. Wie bereits Ende letzten Jahres angekündigt sind heute am “Tag der Norddeutschen100 Kamerateams des NDR unterwegs, um 100 Menschen in ihrem Alltag zu begleiten.

Ander als in “24 Stunden Berlin” (5./6.9.2008) oder “Life in a Day” (24.7.2010) macht man dies nicht für 24 Stunden, sondern nur von 6 Uhr morgens bis Mitternacht.

(Foto-) Wanderungen durch Stadt und Region Hannover

Ob nun mit oder ohne Fotoapparat, Ausflüge machen SpaßFotospaziergang durch Hannover und bringen nicht selten neue Erkenntnisse, doch oft stellt sich die Frage “Wohin?”. Dazu bieten alle möglichen Vereine, Organisationen und örtliche Gruppen interessante Veranstaltungen an — leider erfährt man meist nur davon, wenn man gezielt danach sucht.

Fotospaziergang durch Hannover.

Deshalb freue ich mich über die Zusammenstellung “Grünes Hannover“, wo man wahrscheinlich nicht “alle”, aber doch eine Menge konkrete Termine für die gesamte Region Hannover findet — und seit einigen Jahren eben nicht nur gedruckt, sondern als PDF-Download (Stand 2012, leider ändert sich der Speicherort von Jahr zu Jahr). Das schöne ist außerdem, daß die Veranstaltungen nicht nur kostenlos sind, sondern in den meisten Fällen ohne Anmeldung — so kann man sich problemlos spontan entschließen.

Solche Ausflüge bieten auch immer Gelegenheit für interessante Fotos. Gerade in neuen Umgebungen ist man diesbezüglich aufmerksamer und für neue Blickwinkel empfänglich.

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Seminar für junge Journalisten zur Landtagswahl in NRW

[PM] Am 13. Mai wählt Nordrhein-Westfalen einen neuen Landtag. Die bisherige Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) und Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) treten dann gegeneinander an. Welcher Anlaß würde sich besser eignen, ein Schreibtraining zum Thema Landespolitik anzubieten?

Die Teilnehmer analysieren das politische Geschehen kurz vor der Wahl im bevölkerungsreichsten Bundesland sowie am Wahlsonntag. Unter professioneller Anleitung lernen die Jugendlichen, aktuelle Nachrichten und Berichte selbst zu verfassen. Zwei erfahrene Journalisten und eine Politik-Expertin stehen den Teilnehmern dabei mit Rat und Tat zur Seite. Sie geben Tipps und individuelles Feedback.

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Website à la Carte — mit welchem CMS?

Es wird ja gern darüber diskutiert, welches das beste beliebteste Content-Management-System ist (CMS). Natürlich macht jedes CMS auf der eigenen Homepage Werbung damit, wo es überall erfolgreich eingesetzt wird. Manchmal gibt es bei einem Webhoster auch Statistiken über die verwendete Software auf den Servern.

Rang CMS Anzahl % aktuelle
Version

1

Wordpress

10.739

29,13

3.3.1

2

Joomla

8.927

24,22

2.5.3

3

Typo3

2.651

7,19

4.6

4

Drupal

2.067

5,60

7.12

Die Hitliste für Europa/EU startet nicht ganz unerwartet…

Mehr dazu in der “Hitliste der beliebtesten Content-Management-Systeme” bei Oberlehrer, dem Blog für Digitalfotografie und Technik-News .

Leser lieben Lokalteil

Warum eine gedruckte Tageszeitung kaufen, wenn man die Weltnachrichten schon seit 60 Jahren am Vorabend in der Tagesschau gesehen hat — um das “böse Internet” mit einem Live-Stream einmal außen vor zu lassen.

Richtig, der Lokalteil: Neue Erkenntnisse aus dem Readerscan-Verfahren zeigen, dass die Leser immer häufiger direkt zum Lokalteil greifen. In einem Interview “Schnurstracks ins Lokale” mit der “Drehscheibe” erläutert Dr. Carlo Imboden seine Erkenntnisse als Medienforscher und Unternehmensberater.

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Passiv, Präsuppositionen, Implikaturen und Irrealis

Seit ein Tagen ist der 28c3 vorbei und ein Großteil der Vorträge steht online via Youtube zur Verfügung. Der Chaos Communications Congreß läßt ja eher technische Themen vermuten, aber es kommt zum Glück auch der kritische Umgang damit nicht zu kurz. Der Vortrag auf dem 28c3 (28.12.2011) von Martin Haase deckt unter dem Arbeitstitel “Nebelsprech” Worthülsen, Phrasen und grammatikalischen Nonsens auf — bevorzugt in der Politik.

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Vom “richtigen” Umgang mit Twitter und Facebook

Während der “Qualitätsjournalismus” den Sozialen Medien oft noch verhalten gegenübersteht, Wie Facebook uns süchtig macht.befaßt sich ausgerechnet die Boulevardpresse intensiv mit Facebook & Co und hievt das Thema gelegentlich sogar aufs Titelblatt — wenn auch mit den üblichen Radauthemen, beispielsweise in der Hamburger Morgenpost mit “Facebook: Wie gefährlich ist das Netzwerk wirklich?”.

Wie Facebook uns süchtig macht (Quelle: Hamburger Morgenpost, 14.2.2012 via Meedia)

Dort findet dann die “Auseinandersetzung” statt, die bei vielen Eltern, Lehrern und Medienleuten anscheinend noch nicht angekommen ist — und so bekommt das Thema den Beigeschmack, den Multiplikatoren wie W. Schneider auch im Jahr 2012 noch zu herablassenden Äußerungen gegenüber “online” veranlassen.

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Der Online-Wolf im Schafspelz

Die Bescheidwisser” — so überschreibt Peter Schumacher, Professor für Journalistik an der Hochschule Darmstadt, seine Rezension zu dem Update von Wolf Schneiders Klassiker “Das neue Handbuch des Journalismus und des Online-Journalismus“. Diese Rezension wäre hier im Blog nicht weiter zu erwähnen, würde sie nicht zeigen, wie Wolf Schneider bedauerlicherweise in die Kerbe “das böse Internet” schlägt — und das von einem Journalisten, von dem man in der Regel mehr erwarten kann. Wie in der o. g. und anderen Rezensionen dargelegt, scheint “Online-Journalismus” nur als Buzzword zur Vortäuschung von Aktualität aufgenommen worden zu sein, denn von Sachlichkeit und Anleitung zum “richtigen” journalistischen Umgang damit, kann wohl keine Rede sein.

Twitter ist für mich einfach nur dumm und die Menschen, die das nutzen, sind für mich Idioten.

Trigema: Twitter ist für mich einfach nur dumm und die Menschen, die das nutzen, sind für mich Idioten. (Quelle: Innovativ-in, 4.5.2010)

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Pressestelle: Meldung.

Für Pressearbeit braucht man keine Fachleute, das kann “irgendjemand” so nebenbei machen. Das hat sich wohl ein Unternehmen gedacht, von dem ich diese Woche folgende aufschlußreiche E-Mail bekomme — Absender “Pressestelle”, Betreff “Meldung”.

Meldung von der Pressestelle

Pressestelle: Meldung.

Allzu oft vergißt der Absender, wenigstens ein bißchen auf die Bedürfnisse des Empfängers zu achten, gerade im Bereich der Pressearbeit (wie z. B. für die Weiterbearbeitung unpraktische PDFs — aber das Corporate Design geht ja vor).

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